Nils Nelleßen

Knecht Mutter

Nils Nelleßen
Foto: © Elena Zaucke

Nelleßen absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.
Während der Ausbildung spielte er bereits erste Theaterrollen.
1996 spielte er am Hans-Otto-Theater in Potsdam die Rolle des Kürmann in dem Theaterstück Biografie: Ein Spiel von Max Frisch.
Es folgten 1997 Rollen am Deutschen Theater in Berlin in Inszenierungen von Johanna Schall, so in Im Dickicht der Städte von Bertolt Brecht und in Übergewicht, unwichtig: Unform von Werner Schwab. 2003 spielte er am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg den Krüppel-Billy in dem Theaterstück Der Krüppel von Inishmaan von Martin McDonagh.

Ab Mitte der 1990er Jahre begann dann seine Karriere im deutschen Fernsehen. Nelleßen übernahm hierbei einige durchgehende Serienrollen, wiederkehrende Episodenrollen und auch Gastrollen.
Größere Bekanntheit erlangte er 2005 durch die Serienhauptrolle des Assistenzarztes Dr. Maik Borowski in der von Sat.1 produzierten und ausgestrahlten Fernsehserie Alphateam – Die Lebensretter im OP.
Das ZDF besetzte Nelleßen ab 2006 in mehreren Folgen der Serie Der Kriminalist in der regelmäßigen Rolle des Gerichtsmediziners Dr. Hildebrand.

Nelleßen wirkte auch in kleineren Rollen bei einigen Kinoproduktionen mit, unter anderem 2002 in „Die Datsche“ und 2003 in der Ost-West-Komödie „Kleinruppin forever“, jeweils unter der Regie von Carsten Fiebeler.

Außerdem spielte er in mehreren Kurzfilmen, unter anderem in „Straßensperre“, ebenfalls von Carsten Fiebeler.

1997 erhielt er eine Auszeichnung als bester Nachwuchsschauspieler beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender.